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Wann hat man Haarausfall? Die Grenzen vom nicht haarvermindernden Ausfall bis zum stark haarvermindernden Ausfall sind sehr fließend. Es hängt hier davon ab, wie leicht, in welchen Bereichen, wieviele Haare ausfallen. So wird häufig gesagt, dass bis zu 100 Haare pro Tag normal seien. Das mag richtig sein, gilt wohl aber nur, wenn der Haarausfall sich gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt. Konzentriert es sich auf einzelne Bereiche wie dem Oberkopf oder den Geheimratsecken (androgenetischer Haarausfall), ist dies eher besorgniserregend.
Wenn Sie ein junger Mann sind und lichteres Haar bekommen, so liegt sehr selten eine krankhafte Veränderung vor, sondern sind wohl eher genetische Faktoren am Werk. Wenn Sie sich unsicher sind, gehen Sie am Besten zu einem Hautarzt, der kann es dann genau betrachten. Tatsächlich dürfte wohl der DHT-Spiegel (Dihydrotestosterone) bei Ihnen höher sein als üblich oder Ihre Haarwurzeln reagieren empfindlicher auf dieses Hormon. Dieses Hormon entsteht aus der Umwandlung von Testosteron. Testosteron-->(zwei Arten des Enzyms 5-Alpha-Reductase) --> Dihydrotestosterone DHT ist sehr wichtig für die Umwandlung vom Jungen zum Mann, verliert danach wohl seine Funktion. DHT hat leider aber die negative Eigenschaft den Haarfollikel anzugreifen. Daher setzen viele Medikamente darauf, das DHT zu unterdrücken. Wenn Sie ein Blutspiegel machen lassen, dann sollte Sie vor allen Dingen Ihr DHT-Wert interessieren. 16-108 ng/dl ist noch im Normbereich für ein Mann.
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